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Dipl.-Ing. (FH) Ing. Schmidt
    
Notwendigkeit

 

Energieberatung für Gebäude -Vor-Ort-Beratung-

 

Warum eine Energieberatung?
Mögliche Energieeinsparungen

Haben Sie gerade ein Haus gekauft und planen eine umfassende Erneuerung? Oder wohnen Sie schon lange in Ihrem Haus und es stehen die ersten größeren Renovierungsarbeiten an? In beiden Fällen empfiehlt es sich, die Modernisierung Ihres Gebäudes mit Energie sparenden Maßnahmen zu verbinden. Auf diese Weise können Sie nicht nur Ihren Wohnkomfort steigern, sondern auch Energie und damit Kosten sparen.

Auch bei einer Energieberatung können Sie Fördermittel erhalten. Und das sogar besonders unbürokratisch. Der Vor-Ort-Energieberater übernimmt für Sie die Antragstellung. Deswegen sollten Sie schon in der Planung staatliche Förderungen berücksichtigen. Für die meisten Modernisierungen existieren attraktive Förderprogramme. Für einige Maßnahmen gibt es auch staatliche Zuschüsse.

Eine umfassende Modernisierung kann den Wert Ihres Hauses dauerhaft steigern. Sie können damit in einem Schritt meist sehr viel Energie und Kosten einsparen. Und nach einer umfassenden Gebäudedämmung benötigen Sie nur noch eine Heizung mit geringerer Leistung. Doch auch mit einzelnen Maßnahmen oder schrittweisem Vorgehen können Sie Ihre Energiekosten deutlich reduzieren. 

Quelle: dena

 

Energie sparen und Förderung vom Staat kassieren

 

Was wird gefördert?

Gefördert wird eine Vor-Ort-Beratung, die von einem dazu besonders qualifizierten Ingenieur vorgenommen werden muss.

Förderungsfähig ist diese Beratung nur dann, wenn sie sich umfassend auf den baulichen Wärmeschutz, die Heizungsanlagen-Technik sowie die Nutzung erneuerbarer Energien bezieht.

"Richtlinien für Vor-Ort-Beratung" hier öffnen! (Hinweis: Das Programm Adobe Reader ist zum Öffnen des Gesetzestextes erforderlich)

 

 Wer wird gefördert?

Anspruch auf eine Energiespar-Beratung vor Ort haben grundsätzlich alle Gebäude- und Wohnungseigentümer, sofern sich die Beratung auf das gesamte Gebäude bezieht. Die Letztgenannten allerdings nur dann, wenn sichergestellt ist, dass die zu einer ordnungsgemäßen Beratung erforderlichen Daten über den Zustand der Heizungsanlage und die bauliche Beschaffenheit des Gebäudes erhoben werden können.

Die Anspruchsberechtigten können natürliche oder juristische Personen sein. Auch rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich der Wohnungswirtschaft) und des Agrarbereichs sind anspruchsberechtigt, sofern ihre Umsätze im Geschäftsjahr vor der Antragstellung die Höhe von 50 Mio. € oder eine Bilanzsumme von 43 Mio. € bei Gewerbebetrieben respektive 1 Mio. € bei Agrarbetrieben nicht überschritten haben und nicht mehr als 250 Arbeitskräfte beschäftigen.

Anspruchsberechtigt sind ferner alle Einrichtungen, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen.

Von der Förderung ausgeschlossen sind grundsätzlich alle Unternehmen, an denen juristische Personen des öffentlichen Rechts mit Mehrheit beteiligt sind.

 

Welche Förderungs-Voraussetzungen für eine Beratung müssen erfüllt sein?

Das Gebäude, auf die sich die Beratung beziehen soll,

  • muss sich im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befinden,
  • muss bis zum 31.12.1994 der Bauantrag gestellt bzw. die Bauanzeige erstattet wurden sein,
  • Gebäudehülle darf anschließend nicht auf Grund späterer Baugenehmigungen zu mehr als 50 % durch Anbau oder Aufstockung verändert worden sein,
  • Gebäude muss ursprünglich als Wohngebäude geplant und errichtet worden sein oder derzeit zu mehr als 50 % der Gebäudefläche zu Wohnzwecken genutzt werden ,
  • es darf in den letzten acht Jahren nach diesen Richtlinien von dem Anspruchsberechtigten keine geförderte Vor-Ort-Beratung in Anspruch genommen wurden sein.

 

Ist eine “Vor-Ort-Beratung“ von einem anerkannten Energieberater durchgeführt wurden, können unter bestimmten Bedingungen eine der aufgeführten Förderprogramme bei der KfW Förderbank beantragt werden.

  • Energieeffizient Sanieren: Kredit (151/152) oder Investitionszuschuss (430)
  • Energieeffizient Sanieren: Baubegleitung (431)

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Stand: 01.01. 2014)